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SchulterÄrmelkanal

Unter dem Schulterdach kommt einiges zusammen: verschiedenste Muskelgruppen, Sehnen, Knochen, Nerven und Blutgefäße. In den meisten Fällen wird das nie zu einem Problem. Doch es kann vorkommen, dass dieser ohnehin schon schmale „Ärmelkanal“ zu eng wird für alle Beteiligten. Etwa durch Verschleißerscheinungen, Degeneration oder durch eingeklemmtes Gewebe. Auch harte körperliche Arbeit, ruckartige und kräftige Bewegungen können das Gelenk nachteilig beeinflussen. Das hat in einigen Fällen zur Folge, dass das Gelenk unbeweglich wird und weh tut - manchmal sogar nachts. An erholsamen Schlaf ist mit einer schmerzenden Schulter natürlich kaum zu denken.

Wenn das Hemd zum Problem wird

Das Impingement-Syndrom ist auch unter dem Begriff Schulter-Syndrom bekannt. „Impingement“ ist Englisch und bedeutet „Zusammenstoß“. Das Syndrom kann so weit gehen, dass Betroffene kaum noch den Arm heben oder sich ein Hemd anziehen können. Sämtliche angegriffenen Teile des Gelenks drücken, stoßen und reiben dann aneinander, da nicht mehr genug Platz für alle da ist. Mitunter verändert sich sogar die Struktur verschiedener Knochen in der Schulter, so dass der vorhandene Platz noch weiter eingeschränkt wird. Es gibt Fälle, in denen sich Sporne an Knochen gebildet haben.

Operation nur selten notwendig

Kernspin (auch bekannt als "MRT", Magnetresonanztomographie), Röntgen, Ultraschall und natürlich Begutachtung durch den Arzt führen zu einer sicheren Diagnose. Es gibt viele mögliche Ursachen für das Schulter-Syndrom, und nur eine sorgfältige Analyse kann verlässliche Klarheit verschaffen. Faustregel: Eine Operation ist nur in wenigen Fällen notwendig. Häufig genügt schon eine maßgeschneiderte Kombination aus Bewegungstherapie, Medikamenten und Gymnastik. Auch Kälte- und Wärmetherapie sowie manuelle Therapie erzielen gute Wirkungen. Bleibt hier der Erfolg aus, oder sind die Aussichten von vorneherein schlecht, bleibt die Operation. Oft können Beweglichkeit und Schmerzfreiheit wiederhergestellt werden.

Wussten Sie, dass…?

  • …nicht nur die Schulter, sondern auch andere Gelenke, wie etwa Hand-, Hüft- oder Ellenbogengelenke vom Impingement-Syndrom betroffen sein können?
  • … das Schulter-Syndrom von Entzündungen verschärft werden kann, die in schweren Fällen die Schulter so stark belastet, dass Sehnen spontan reißen können?
  • … zur Vorbeugung des Impingement-Syndroms Schulterübungen (in Maßen) helfen können?

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