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Medical Center UnnaDer Körper als Spiegel des Lebens

Schmerzen sind kein Schicksal: Im Lauf des Lebens nutzt sich zwar so manches ab; Verletzungen, Krankheiten und vererbte Leiden erschweren die Arbeit der Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenke. Vor Jahrzehnten hieß es dann lapidar: „Damit müssen Sie sich abfinden.“

"Diese Einstellung ist heutzutage größtenteils überholt. Im medizinischen Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Wissenschaftliche Erkenntnisse, neue Therapien und immer gezieltere und umfassendere Behandlungskonzepte bringen heutzutage bessere Ergebnisse bei gleichzeitig geringerer Belastung für den Patienten."

Orthopädie ist das Teilgebiet der Medizin, das sich mit Erkrankungen und Verletzungsfolgen des Stütz- und Bewegungsapparates des Menschen befasst. Hinzu kommen speziell ausgebildete Fachmediziner für Kinder- und Sportorthopädie. Es gibt auch Orthopäden, die sich noch genauer spezialisieren – etwa auf Ellenbogen und Schulter, oder auf Fuß- und Sprunggelenk.

Vorsorge, Nachsorge, Rehabilitation

Zur Orthopädie gehört neben der Behandlung und Beratung auch die Vorbeugung, Nachsorge und Rehabilitation von Verletzungen aller Art. Auch Psychosomatik spielt eine Rolle, denn schließlich ist der Körper ohne Geist nicht komplett. Unter dem Begriff Psychosomatik sammeln sich in der Medizin die Lehren, die über den reinen Körper hinaus auch die psychischen Möglichkeiten und Reaktionen von Menschen betrachten und zusätzlich das soziale Umfeld in die Diagnose oder Betrachtungsweise einbeziehen. Hat jemand zu Hause oder in der Familie Probleme, sind seine Möglichkeiten naturgemäß eingeschränkter, mit einer Unfallverletzung umzugehen, als die eines Menschen, der auf starke Unterstützung und sozialen Rückhalt zählen kann.

Davon abgesehen gehört das Rückgrat immer noch zu den häufigsten Arbeitsgebieten des Orthopäden. Es gilt unter Fachleuten auch als „Spiegel des Lebens“, weil sich Einflussfaktoren wie beruflich bedingte Fehlbelastungen, Bewegungsmangel oder auch angeborene Veränderungen deutlich sichtbar auf den Rücken auswirken. Das gilt natürlich auch für den übrigen Körper – Hüfte, Knie und Schultergelenke nutzen sich bei belastungsintensiven Berufen oder Sportarten stärker ab als bei Schreibtischtätern. Auf der anderen Seite ist langes, stilles Sitzen ohne Ausgleich ebenfalls Gift für den Körper.

In unserer Praxis finden Sie ein kompetentes Team sowie modernste Möglichkeiten zur Diagnose, Behandlung und Nachsorge.

Wussten Sie, dass…?

  • …bis zum 18. Lebensjahr jeder Vierte mindestens einen Knochenbruch erleidet?
  • …Übergewicht die Gefahr für Fehlbelastungen des Bewegungsapparates erhöht, und dass der Anteil übergewichtiger Kinder seit Jahren zunimmt?
  • …Gelenkverschleiß und Rückenschmerzen oft auch ohne Operation behandelt werden können?
  • …sich jährlich rund zwei Millionen Menschen in Deutschland beim Sport verletzen?

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